Richter Pharma AG trotz Coronakrise 2020 auf Erfolgskurs

(07.05.2021) Die Coronakrise war auch für die Richter Pharma AG DAS Thema des vergangenen Jahres: im Veterinärbereich führte eine deutlich wachsende Anzahl an Haustieren und verstärkte Fürsorge zu einem spürbaren Umsatzplus.

Mit der erfolgreichen Fortführung des Zukunftsprogrammes „ri-new it“ konnte die Richter Pharma AG 2020 trotz des schwierigen Markt- und Konjunkturumfeldes den Umsatz um über 4 Prozent auf 565 Mio. Euro und den Ertrag sogar um über 40 Prozent auf 7,8 Mio. Euro erhöhen.

2021 wird die Richter Pharma AG wieder kräftig investieren, um als systemkritischer Gesundheitsversorger die Strukturen noch mehr für die Zukunft auszurichten.


v.l.n.r.: Mag. Roland Huemer, Vorstandsvorsitzender der Richter Pharma AG, Mag. pharm. Florian Fritsch, Eigentümer der Richter Pharma AG und Friedrich Pöcherstorfer Finanzvorstand der Richter Pharma AG

Die Richter Pharma AG mit Sitz im oberösterreichischen Wels blickt auf eine über 400-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden hier einen attraktiven Arbeitsplatz.

Das Jahr 2020 war auch für Richter Pharma massiv von der Coronakrise geprägt. Doch trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln: Der Jahresumsatz stieg 2020 um 4,4 Prozent auf 565 Mio. Euro, das Jahresergebnis legte auf 7,8 Mio. Euro spürbar zu.

Während die Sparte Veterinärmedizin 2020 kräftig wachsen konnte, stand die Sparte Humanmedizin im Vorjahr unter Druck: Aufgrund der Corona-Pandemie mussten Operationen verschoben werden und Patienten verlegten ihre Arztbesuche oder ließen diese ganz ausfallen.

„Die Coronakrise hat Richter Pharma 2020 mehrfach gefordert: Die Märkte sind volatiler geworden. Wir haben jedoch von Beginn der Pandemie an umfassende Maßnahmen gesetzt, um eine stabile und verlässliche Versorgung mit human- und veterinärmedizinischen Präparaten sicherzustellen“, berichtet Mag. Roland Huemer, Vorstandsvorsitzender der Richter Pharma AG.

Veterinärseitig boomte 2020 der Markt für Hunde, Katzen & Co, denn viele Menschen schöpfen aus Tieren Kraft und Lebensfreude, gerade in Zeiten der coronabedingten Isolation. Analog zur Humanmedizin war auch der Tierarzt für seine vierbeinigen Patienten während der Lockdown-Zeit immer verfügbar.

Richter Pharma versorgte gemeinsam mit der österreichischen Tierärztekammer die Tierärzteschaft mit Schutzausrüstung, Covid-Tests u.v.m., denn besonders in Krisenzeiten zeigt sich, was eine gute Partnerschaft ausmacht.

Position als Veterinär-Pharmaproduzent wird konsequent ausgebaut

Über Österreich hinaus ist Richter Pharma auch international erfolgreich und exportiert Veterinärarzneimittel weltweit in 54 Länder. Aktuell arbeitet man mit 69 internationalen Vertriebspartnern zusammen.

Zuletzt kamen die Märkte Kanada und Chile hinzu, die seit 2020 ebenfalls über Vertriebspartnerschaften bedient werden. „Bis Jahresende werden wir knapp 700 Zulassungen halten und konnten uns somit gegenüber dem Vorjahr erneut um 17 Prozent steigern.

Diese Zulassungen sind die rechtliche Voraussetzung für den Verkauf eines Produktes in einem Land und somit die Basis für den langfristigen Ausbau unserer Position als  Veterinärarzneimittelhersteller“, freut sich Roland Huemer.

2021 hat Richter Pharma den internationalen Produktlaunch eines bedeutenden Arzneimittels zur Behandlung des Cushing-Syndroms beim Pferd durchgeführt. Um mit den Eigenprodukten weiter kräftig zu wachsen, wird auch eine Investition in den Produktionsstandort in Wels getätigt und der Startschuss für das Bauprojekt der Produktionserweiterung fallen.

„Wir wollen mit diesem Investment den nächsten Wachstumsschritt gehen, ein klares Zeichen als Veterinärarzneimittelproduzent setzen und zudem als österreichisches Unternehmen im Familienbesitz den harmastandort Österreich stärken“, erklärt Roland Huemer den nächsten strategischen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

„Mut und Gestaltungswille sind Werte, die seit jeher bei Richter Pharma gelten und uns auch bei diesem Investment antreiben. Für mich ist das auch eine Investition in die nächste Generation“, ergänzt Mag. pharm. Florian Fritsch, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender der Richter Pharma AG.


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