Zoetis feiert das fünfjährige Bestehen der A.L.P.H.A.-Initiative

(01.07.2022) Zoetis hat heute über die Fortschritte berichtet, die in den fünf Jahren seiner Initiative African Livestock Productivity and Health Advancement (A.L.P.H.A.) zur Schaffung einer nachhaltigen tierärztlichen Versorgung einschließlich des Zugangs zu Impfstoffen, Arzneimitteln und diagnostischen Dienstleistungen in Uganda, Nigeria, Tansania und Äthiopien erzielt wurden.

Die Initiative, die gemeinsam mitder Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wird, schließt ihre fünfjährige Erfolgsgeschichte mit der Verbesserung der Tiergesundheit, der Produktivität und der Lebensgrundlage der Landwirte in Afrika südlich der Sahara ab.

„Mit Unterstützung der A.L.P.H.A.-Initiative konnten die Tierärzte ihr fachliches Wissen erweitern, während die Landwirte dabei unterstützt wurden, ihre Produktivität zu steigern und den Sektor nachhaltiger zu gestalten.


Durch den Einsatz besserer landwirtschaftlicher Praktiken können die Landwirte in der Region nun ihre Rentabilität steigern sowie ihr Einkommen und ihre Lebensqualität verbessern“, sagte Olutoyin Catherine Adetuberu, DVM, Präsidentin der Nigerian Veterinary Medical Association (NVMA), die auf der Jubiläumsveranstaltung in Brüssel ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen der Initiative in Nigeria vorstellte.

Grundlage für verbesserte tierärztliche Versorgung

„Tiergesundheit ist ein äußerst wichtiger Beitrag zu den Zielen einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung und den Geschäftsmöglichkeiten in Afrika“, sagte Glenn David, Executive Vice President und Group President bei Zoetis.

Zoetis feiert das fünfjährige Bestehen der A.L.P.H.A.-Initiative „Ackerbau und Viehzucht sind für die Menschen in Afrika südlich der Sahara eine wichtige Lebensgrundlage. Indem wir den Zugang zu wichtigen Tierarzneimitteln und Dienstleistungen verbessern und eine Infrastruktur für eine qualitativ hochwertige Tiergesundheitsversorgung unterstützen, können wir langfristig einen positiven Beitrag leisten“.

„Wir konnten uns selbst davon überzeugen, welche Auswirkungen die Verbesserung der Tiergesundheit in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara und die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen bei der Entwicklung der tierärztlichen Ausbildung und nachhaltigen Lösungen für die Produktivität der Viehbestände hat“, sagte Mike McFarland, DVM und Chief Medical Officer bei Zoetis.

„Mit Blick auf die Zukunft ergreifen wir Maßnahmen, um sicherzustellen, dass wir die tierärztliche Aus- und Weiterbildung weiterhin unterstützen und die Infrastruktur aufbauen können, die erforderlich ist, um Tierärzten und Landwirten zu helfen, die Gesundheit und Produktivität ihres Viehbestands und ihre Lebensgrundlagen weiter zu verbessern.“

Errungenschaften der nachhaltigen Entwicklung in fünf Jahren

Die A.L.P.H.A.-Initiative unterstützt Zoetis bei der Verwirklichung seiner Ziele  zum Ausbau der tierärztlichen Versorgung in Schwellenländern im Rahmen der langfristigen Nachhaltigkeitsziele von Driven to Care, die auf dem Bestreben des Unternehmens aufbaut, die Welt durch die Förderung der Versorgung von Tieren zu verbessern.

Zoetis konzentriert sich mit seiner Innovationskompetenz und seinen Partnerschaften auf die Lösung von Nachhaltigkeitsherausforderungen für Tiere und Menschen und engagiert sich für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs).

Durch seine A.L.P.H.A.-Initiative hat das Unternehmen die Gesundheit von Nutztieren und die Lebensbedingungen von Landwirten in Afrika südlich der Sahara in drei wichtigen Bereichen entscheidend verbessert:  

Erhöhte Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln und gesteigerte Medikalisierungsrate:

Mit 91 neuen, im Handel erhältlichen Tierarzneimitteln (einschließlich Impfstoffen, Parasitenbehandlungen und Medikamenten) hat Zoetis 128 Millionen Tieren eine hochwertige tierärztliche Versorgung ermöglicht (124 Mio. Hühner, 4 Mio. Kühe) und damit für gesündere Tiere und die Produktion sicherer Lebensmittel gesorgt. Im Jahr 2017, zu Beginn des Programms, waren in der Region nur vier Produkte im Handel erhältlich.

Die Vorbeugung von Krankheiten bei Geflügel ist ein Hauptschwerpunkt der A.L.P.H.A.-Initiative. Zoetis hat den Zugang zu einem breiten Portfolio von Geflügelimpfstoffen ermöglicht, von denen man sich erhofft, dass sie zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Reduzierung von Behandlungen, einschließlich des Einsatzes von Antibiotika in der Geflügelzucht, beitragen.

Bereitstellung einer nachhaltigen diagnostischen Infrastruktur:

In den fünf Jahren seiner Tätigkeit hat das Unternehmen erhebliche Fortschritte bei der Schaffung von Infrastruktur und Schulungsangeboten zur Verbesserung der Tiergesundheit und Produktivität erzielt. Sechzehn etablierte serologische Labors bieten Landwirten in Nigeria, Tansania, Äthiopien und Uganda diagnostische Dienstleistungen an.

Das Labornetz wurde in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Partnern vor Ort ausgebaut und bietet heute in vier Ländern auch kleineren Erzeugern in Wohnortnähe Zugang zu einem wichtigen Teil des Versorgungsangebots von Zoetis (Diagnostik, Prävention und Behandlung).

Berufliche Weiterbildung und kaufmännische Schulungen für Akteure im Veterinärbereich:

Seit 2019 haben Zoetis-Experten in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen zahlreiche Schulungen für lokale Veterinärdienstleister, Mitarbeiter von Diagnoselaboren und Landwirte durchgeführt, um das Niveau der Versorgung und das Wissen über Krankheitsmanagement und tierärztliche Versorgung zu verbessern. Bisher wurden mehr als 26.000 Landwirte, Tierärzte und Tierarzthelfer geschult - darunter rund 30 % Frauen -, und durch die Programme zur Ausbildung der Ausbilder wurden schätzungsweise mehr als 1,3 Mio. Menschen erreicht.

Wichtige Erkenntnisse, Hindernisse für die Tiergesundheit und Weiterentwicklung von Lösungen

Die A.L.P.H.A.-Initiative hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf für den Zugang  zu Schulungen und Weiterbildungen zum Einsatz von Tierarzneimitteln und -dienstleistungen besteht sowie für ein umfassendes Verständnis des Nutzens einer fortschrittlichen Tierpflege für die Produktivität eines landwirtschaftlichen Betriebs.

Die Verantwortlichen der Initiative erkannten, dass es notwendig ist, sich darauf zu konzentrieren, wann und wie ein Tier geimpft wird, wie eine Krankheit mit Hilfe von Tierärzten und anderen Fachleuten richtig diagnostiziert wird und wie Krankheiten behandelt werden, um die Produktivität des Viehbestands wiederherzustellen und das Gesundheitsmanagement in einem landwirtschaftlichen Betrieb zu verbessern.

„Uns wurde bald klar, dass die Einführung eines Impfprogramms für Tiere nichts bringt, wenn die Mindestanforderungen an die Biosicherheit im Betrieb nicht eingehalten werden. Deshalb haben wir für Kleinbauern Aufklärungs- und Schulungsveranstaltungen zu den Themen Biosicherheit und Krankheitsvorbeugung, verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln und tierärztliche Diagnose organisiert“, fügte Gabriel Varga, DVM, Regionaldirektor Subsahara-Afrika bei Zoetis, hinzu.

Afrika südlich der Sahara hat einige der größten Viehbestände der Welt - und die höchste Dichte an verarmten Viehzüchtern.1 Die Viehzucht ist für ländliche Gemeinschaften von wesentlicher Bedeutung: Die Verbesserung der Tiergesundheit und der Produktivität von Kleinbauern ist entscheidend für die Ernährungssicherheit in Gebieten mit einer außergewöhnlich hohen Inzidenz von Erkrankungen bei Tieren und Menschen.

„Wir blicken optimistisch in die Zukunft und können dabei auf eine Vielzahl von Erkenntnissen und Erfahrungen bauen, die uns helfen werden, unsere Interessengruppen im Bereich Tiergesundheit in Afrika südlich der Sahara besser zu unterstützen“, fügte Varga hinzu.

„Wir haben jedoch noch einen langen Weg vor uns, was unsere Arbeit in diesen Wachstumsmärkten betrifft, und wir haben mehrere Strategien identifiziert, die wir mit wichtigen lokalen Partnern umsetzen könnten. Um ein afrikanisches Sprichwort zu zitieren: 'Wenn du schnell vorwärts kommen willst, geh allein; wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam'. Dies spiegelt wider, wie sehr wir kooperative Ansätze schätzen, um die Region zu unterstützen.“

Auf Lösungen für Ernährungssysteme (UN Food Systems) hinarbeiten  

Die Förderung einer raschen Übernahme bestehender, skalierbarer bewährter Praktiken und Instrumente im Bereich Tiergesundheit und -haltung ist eine der von der die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geförderten Lösungen, die den Emissionsfußabdruck der Viehzucht um 30 % reduzieren könnten.

Die Auswirkungen von A.L.P.H.A. und generell der kommunalen Entwicklung durch die Produktivität der Viehzucht sorgen für eine bessere Gesundheit der Tiere für eine naturverträglichere Proteinproduktion, was die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen messbar verbessert, den  Bedarf an neuem Ackerland begrenzt und eine wachsende Bevölkerung ernähren kann.

„Das Besondere an unserem Ansatz ist der Aspekt der Nachhaltigkeit, der unerlässlich ist, um eine Änderung der Denkweise in der Viehwirtschaft in Richtung Unternehmertum und Eigenverantwortung zu fördern.

Die Stärkung des Agrar- und Veterinärsektors ist von entscheidender Bedeutung, damit die afrikanischen Länder südlich der Sahara den steigenden Produktivitätsbedarf der Region auf nachhaltige Weise decken können“, so Varga.



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