Subaru Outback 2,5i Lineartronic Selected Line im Test

(18.06.2020) Zum Abschied der aktuellen Outback-Generation hat Subaru noch das Sondermodell Selected Line aufgelegt. Wir verraten, was der Kombi im Offroad-Look zu bieten hat.

Mit dem Outback war Subaru einer der Mitbegründer des Segments der Kombis im Offroad-Look. Die aktuelle Generation wird bei uns im nächsten Jahr abgelöst, jetzt gibt es ihn aber noch als attraktives Sondermodell „Selected Line“.

Das Sondermodell ist zwischen den Linien Style und Premium angesiedelt und hebt sich optisch unter anderem mit Außenspiegeln in Satin-Chromoptik, einem Stoßstangenschutz in Silber, Türgriffen in Chromoptik und 18“-Leichtmetallfelgen in Dark Grey von den anderen Modellen ab.

Im Listenpreis von 42.990,- Euro sind zudem auch noch Voll-LED-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, elektrisch verstellbare Sitze vorne inklusive Memory-Funktion für den Fahrer, Sitzbezüge in „Ultrasuede/Leder“, das Subaru Starlink Infotainmentsystem mit 8“-Touchscreen und Navi, das EyeSight Fahrerassistenzsystem, ein Spurwechsel- und Querverkehrsassistent, eine Frontkamera, eine Rückfahrkamera und ein Side View Monitor, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein schlüssellloses Zugangs- und Startsystem und vieles mehr an Bord.

Als einzige Option ist nur noch eine Metallic-Lackierung um 585,- Euro übrig geblieben, die den Gesamtpreis auf 43.575,- Euro bringt. Um diesen Preis bekommt man also einen sehr geräumigen und luxuriös ausgestatteten Kombi im Offroad-Look.

Der Innenraum besticht mit einer gelungenen Mischung aus sportlicher und luxuriöser Optik. Das griffige Lederlenkrad gefällt dabei ebenso wie der 8“-Touchscreen, der auch Schnellwahltasten und zwei Regelknöpfe rundum griffgünstig platziert hat.

Im unteren Bereich der Mittelkonsole ist ein großes Fach untergebracht, wo auch USB- und Stromanschluss ihre Heimat finden.

Sehr schön ist auch die Kombination aus Leder, Aludekor und den grauen Zierleisten in den Türen und am Cockpit. Der Innenraum wirkt auf jeden Fall sehr hochwertig und ist perfekt verarbeitet. Hier muss sich der Subaru nicht vor der deutschen Premium-Konkurrenz verstecken.

Deutlich besser als die Konkurrenz ist der Subaru wenn es um das Platzangebot für die Passagiere geht. Nicht nur Fahrer und Beifahrer haben viel Raum, auch im Fond ist noch jede Menge Platz, selbst wenn der Fahrer über 180 cm groß ist.

Die bequemen Sitze bieten zudem Langstreckenkomfort, und mit einem Kofferraumvolumen von 559 bis 1.848 Litern ist auch das Gepäckabteil so ausgelegt, dass der Familienurlaub ohne Verzicht auf Badeente und Schwimminsel absolviert werden kann.

Nicht so großzügig wie bei der Wahl der Ausstattung ist Subaru, wenn es um die Motorisierung geht. Der Subaru Outback ist ausschließlich mit dem 2,5 Liter-4-Zylinder-Boxer-Benzinmotor mit einer Leistung von 175 PS (129 kW) erhältlich.

Serienmäßig an Bord sind das CVT-Getriebe „Lineartronic“ und ein Allradantrieb, der dem Subaru seinem Look entsprechend auch abseits befestigter Straßen noch ein gutes Vorankommen garantieren soll.

Der Motor liefert bei 4.000 U/Min ein maximales Drehmoment von 235 Nm, was sich im ersten Moment nicht unbedingt nach viel Fahrfreude von unten heraus anhört.

In der Praxis ist es aber so, dass man schon von unten heraus viel Schubkraft zur Verfügung hat und der große Kombi sehr souverän lossprintet.

Ruft man die volle Leistung ab, sprintet man in 10,2 Sekunden aus dem Stand heraus auf Tempo 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Outback bei 198 km/h.

Die neue Generation der Lineartronic ist im Vergleich zu früher auch sehr gut ausgelegt und nervt nicht mit lautem Geheule bei voller Beschleunigung. Der Motor liefert dann eher einen kernigen Sound, der aber keinesfalls störend wirkt.

Bei normaler Fahrt kann die Lineartronic natürlich mit ruckloser Beschleunigung überzeugen, da keine Gänge gewechselt werden.

Mit ein Grund für die angenehme Geräuschkulisse ist sicher auch die gute Geräuschdämmung, die selbst bei hoher Geschwindigkeit kaum störende Geräusche in den Innenraum vordringen lässt.

Der Subaru Outback empfiehlt sich damit als ausgesprochen angenehmer Reisekombi, der zudem mehr Fahrspaß bietet, als man ihm zutrauen würde.

Trotz wirklich äußerst komfortabler Federung und der etwas erhöhten Bodenfreiheit liegt er perfekt auf der Straße und ist sehr wendig.

Der Allradantrieb sorgt stets für eine perfekte Verteilung der Kraft, egal ob auf kurvigen Straßen, die man flott nimmt, oder bei Regen.

Dank der erhöhten Bodenfreiheit kann man auch die Straße verlassen und kommt Dank dem X-Mode-Fahrassistenten auch im Gelände gut voran. Der X-Mode ist vor allem für ungeübte Geländefahrer eine Hilfe, da er auch eine Bergabfahrkontrolle beinhaltet.

Auch die Lenkung hat uns gut gefallen, sie reagiert sehr schnell und ist angenehm leichtgängig. So ist man auf der Straße und im Gelände jederzeit mit dem Outback angenehm unterwegs.

Dass ein solches Multitalent vielleicht etwas mehr Benzin konsumiert, sollte man verkraften können, wenngleich sich der Subaru im Testbetrieb von einer akzeptablen Seite gezeigt hat.

Wir sind auf einen Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern gekommen, womit der Verbrauch ziemlich genau zwischen den vom Werk angegebenen Werten für NEFZ (7,3 Liter) und WLTP (8,6 Liter) liegt.

Auf jeden Fall voll überzeugen kann der Outback beim Thema Sicherheitsausstattung. Das Eye Sight-System von Subaru hebt sich von den Assistenzsystemen anderer Hersteller ab, da man so gut wie jede Funktion auch deaktivieren kann, was zum Beispiel im Gelände eine Wohltat ist.

Hat man alle Systeme aktiviert, so sind diese auch äußerst zuverlässig, erkennen Gefahren sehr gut und helfen dem Fahrer in verschiedenen Situationen. Vor allem der Querverkehrassistent ist beim rückwärts Ausparken auf viel befahrene Straßen eine sehr große Hilfe, aber auch der adaptive Tempomat hat überzeugt.

Gut für ein langes Leben der Alufelgen ist der Side-View-Monitor, der einem am 8“-Touchscreen in der Mittelkonsole die rechte Seite des Fahrzeugs beim Einparken anzeigt. So kann man millimetergenau ohne Schramme am Randstein einparken.

Auch wenn schon nächstes Jahr ein neuer Outback kommt, die aktuelle Generation ist noch immer am Puls der Zeit und gefällt mit einer luxuriösen Ausstattung und viel Komfort.

Was uns gefällt:

Die luxuriöse Ausstattung, das Platzangebot, der Fahrkomfort, das Design, der Allradantrieb

Was uns nicht gefällt:

Dass man bei der Motorisierung keine Auswahl hat

Testzeugnis:

Ausstattung Sicherheit: 1
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 3
Fahrleistung: 1-
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 1
Kofferraum : 1
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1-

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