Programm der Liste Aktive Unabhängige Tierärzte (AUT)

(03.04.2013) Unter der Führung von Mag. Kurt Frühwirth tritt die Liste Aktive Unabhängige Tierärzte (AUT) zur Tierärztekammer-Wahl 2013 an

Liste Aktive Unabhängige Tierärzte (AUT) Hier finden Sie das Wahlprogramm der Liste Aktive Unabhängige Tierärzte (AUT) zur Tierärztekammer-Wahl 2013

Wir vertreten die Vielfalt der tierärztlichen Lebens- und Arbeitswelten, vom „Einzelkämpfer“ bis zu Praxisgemeinschaften/Kliniken, die Kleintier-, Nutztier und Pferdepraxis, vom Boden- bis zum Neusiedlersee.

Wir stehen für die große Mehrheit der praktizierenden Kolleginnen und Kollegen, die nichts anderes wollen, als von und mit ihrem Beruf zu leben und diesen auch mit ihrem Privatleben zu vereinbaren. Dies zu ermöglichen, insbesondere im Sinne der Sicherung eines angemessenen Einkommens, ist oberste Aufgabe der Österreichischen Tierärztekammer.

Von Kleintierpraktikern über Arbeitgeber in allen Bereichen, Pferdepraktikern und Fleischuntersuchungstierärzten bis hin zu Nutztierspezialisten aus allen Bundesländern spiegelt sich die Vielfalt des Berufsstandes in der Liste „Aktive Unabhängige Tierärzte“.

Kontrolle der Kammerfinanzen

Die Kammerfinanzen brauchen Kontrolle: Die Kammer darf kein Selbstbedienungsladen für Funktionäre sein. Nicht zuletzt ist durch eine fehlende Finanzkontrolle ein Loch von € 350.000,- im Jahr 2012 in der Kammer entstanden!

Wir stellen einen Präsident und Vorstandsmitglieder, die nicht nur bei den anderen sparen, sondern vorerst bei sich selbst sichtbare Zeichen setzen! Die Einführung einer Funktionärsgebührenordnung wurde von uns bereits verwirklicht.

Die Schaffung eines Kontrollausschusses wurde erst durch unsere Initiative im neuen Tierärztekammergesetz berücksichtigt. Die Sanierung der Kammer ist die unmittelbare Aufgabe der zukünftigen neugewählten Gremien. Wir sind schon dran.

TGD und Bürokratieabbau

Stopp dem Bürokratieaufwand im TGD. Der TGD muss der Tiergesundheit dienen.

Themengleichgewicht: Die berufsständischen Themen haben sich in den letzten Jahren geändert. Waren Nutztierthemen im Fokus stehend so sind aufgrund der Entwicklungen Kleintierthemen zumindest ebenso wichtig geworden. Naturgemäß ergeben sich damit auch andere Zugänge zu bestimmten Themen. Kleintierpraktiker waren lange kaum in der Delegiertenversammlung vertreten. Erstmalig ist der amtierende Präsident ein Kleintierpraktiker.

Standespolitik

Unter zeitgemäßer Standespolitik verstehen wir deutlich mehr Bewegung und Flexibilität in unserer Kammerpolitik. Insbesondere ein erkennbares Lobbying für Tierärzte, das völlig unabhängig von den Interessen politischer Parteien ist. Kein halbes JA gegenüber der politischen Partei, der man verpflichtet ist, kein halbes NEIN gegenüber den Tierärzten! Ein klares JA zur Tierärzteschaft.

Erfahrung in der Kammerarbeit: Um etwas zu ändern, muss man wissen wie etwas läuft.

Funktionäre aus der Praxis anstatt Berufsfunktionäre die keinen Bezug zu den wahren Problemen in der Praxis und zur Basis haben.

Transparenz

Transparenz, Kosteneffizienz und Kostenwahrheit in der Tierärztekammer und im Wohlfahrtsfonds.

Mit den Mitgliedsbeiträgen verantwortungsvoll und sorgsam umgehen. Die Kammermitglieds- Beiträge sind die einzige unmittelbare Finanzquelle der Kammer. Nicht zu verwechseln mit den Versorgungsfond- Beiträgen.

Mehr Serviceleistungen bei gleichen Kammerbeiträgen. Die Grundleistungen der Kammer müssen verbessert werden, Zusatzleistungen können gegen Gebühr angeboten werden. Es muss einfacher sein, kompetente Ansprechpartner in der Kammer finden.

Mehr direkte Demokratie in wichtigen Fragen. z.B.: Online-Abstimmung unter allen Mitgliedern.

Öffentlichkeitsarbeit

Die hohe gesellschaftliche Verantwortung und der Stellenwert der Tierärzteschaft muss sich auch in einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit niederschlagen.

Professionelle Pressearbeit gehört zum Standard einer Berufsvertretung. Die Umsetzung wurde bereits in Angriff genommen. Damit lässt sich eine klare Themenbesetzung ( Tierschutz u.a.m. ) kommunizieren.

Honorarordnung

Am 30 September 2011 ist ein indexangepasster Stundensatz  von € 100,- netto / Std.  in der Hauptversammlung einstimmig beschlossen worden, daneben gilt noch die alte Honorarordnung von 2002.

Durch eine anwendbare Aufschlagsregelung bei besonderen Leistungen (z.B. Nachtdienst, Erschwerniszulage uam.) ist eine tatsächliche Steigerung des Tierärzteeinkommens sofort gesichert.

Sämtliche Tarifverhandlungen werden seitdem auf Basis dieses Stundensatzes verhandelt, was sich schon in einigen positiven Abschlüssen niederschlägt. Strafverfolgungen bei Unterschreitungen sind gesetzlich nicht gedeckt.

Daher ist das wichtigste Ziel die Honorarempfehlung 2013 auf der Tierärztehomepage online zu stellen und somit ein Kalkulationstool für alle Kollegen anzubieten. An Hand von zahlreichen Kalkulationsbeispielen soll ein betriebswirtschaftlich erfolgreiches Modell leicht verständlich abrufbar sein.

Damit ist auch in Zukunft ein gewinnorientiertes Arbeiten in allen Tierarztbereichen möglich. Dies verbessert auch deutlich die Einkommenssituation der selbstständigen und angestellten Kolleginnen und Kollegen.

Wohlfahrtseinrichtungen

Wir setzen uns für Kostentransparenz der Kammer und der Wohlfahrtseinrichtungen ein. Die Einführung einer Kontonachricht für Mitglieder, wie bei einer Lebensversicherung befindet sich durch unsere Initiative bereits in der Umsetzungsphase. Transparenz schafft Klarheit und Verständnis.

Praxisformen

Innovative Kooperationsmodelle und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle

Es ist höchste Zeit für eine gerechte Arbeitszeitgestaltung. Die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze, muss endlich möglich sein. Wir stehen für die Etablierung von Betriebsvereinbarungen mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeit! Neue Formen der tierärztlichen Zusammenarbeit sind dringend notwendig. Wir fordern unkomplizierte Kooperationsformen.

Politische Unabhängigkeit der Standesvertretung

Selbstbestimmt in eine sichere Zukunft gehen, das wünschen sich alle Tierärztinnen und Tierärzte, ob noch in Ausbildung oder in der eigenen Praxis. Damit dieses Ziel für Sie Realität wird, ist es wichtig, rasch die richtigen Schritte zu setzen.

Beibehaltung des freien Berufes ohne Fremdbestimmung

Ein selbstbewusstes Auftreten unserer Standesvertretung ist entscheidend um die gesetzten Ziele auch zu erreichen.

Einkommen

Adäquate Honorierung

Die Entwicklung der Honorare hat ein unerträgliches Maß erreicht. Während die Ausgaben angestiegen sind, hinkt die Honorarentwicklung dahinter nach. Betriebswirtschaftliches Denken und Handeln von der Ausbildung bis zum Zurücklegen der tierärztlichen Tätigkeit muss eines der Arbeitsprinzipien sein.

Wir setzen uns ein für:

  • Förder- und Verbesserungsmaßnahmen zur Steigerung der Praxisrentabilität
  • Die Umsetzung eines Praxiskostenvergleiches („Benchmarking“)
  • Förderung und Verbesserung der Honorar und Preiskalkulation
  • Dispensierrecht und Hausapotheke müssen bestehen bleiben

www.aktive-unabhängige-tierärzte.at


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