Wildtierkunde und Wildtiermedizin

Der Madame Berthes-Mausmaki (Microcebus berthae) lebt in und um den Kirindy-Wald im Westen Madagaskars. Er ist der kleinste Primat der Welt und vom Aussterben bedroht.; Bildquelle: Uwe Zimmermann

Internationale Experten fordern sofortige Maßnahmen zum Schutz bedrohter Affenarten

Affen sind faszinierend. Sie sind intelligent, leben in komplexen Gesellschaften und sind ein wichtiger Teil der Ökosysteme. Darüber hinaus sind sie mit uns verwandt
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Im Unterschied zu anderen Tierarten behalten männliche Delfine trotz starken sozialen Bindungen ihre individuellen Pfeiflaute bei.; Bildquelle: Simon Allen, Dolphin Innovation Project.

Individuelle «Namen» ermöglichen Delfinen komplexe Beziehungen

Als einzige Tierart behalten männliche Tümmler ihre individuellen «Namen». Ähnlich wie wir Menschen können sie sich damit besser in den komplexen sozialen Netzwerken, in denen Delfine leben, zurechtfinden
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Luftaufnahme eines Biberdamms mit Staubereich im Bereich der Mündung der Dorfen in die Isar. Im flachen Gelände entstehen große Teiche; Bildquelle: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Schützen Biberdämme vor Hochwassern?

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erforscht Grundlagen zum Wasserrückhalt durch Biberdämme
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Wenn Schlangen und andere potentielle Fressfeinde Madagaskars die eingeschleppte Schwarznarbenkröte fressen, könnten sie an ihrem Gift sterben.; Bildquelle: Miguel Vences, TU Braunschweig

Invasion giftiger Kröten bedroht Madagaskars Tierwelt

Die Einschleppung der asiatischen Schwarznarbenkröte nach Madagaskar lässt befürchten, dass die giftige Amphibie verheerende Auswirkungen auf die bereits stark bedrohte Tierwelt der Insel haben könnte
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Die Zahl weltweit freilebender Berggorillas stieg auf mehr als 1.000 Tiere an; Bildquelle: Martha Robbins, MPI-EVA

Zahl freilebender Berggorillas steigt auf mehr als 1.000

Die jüngste Zählung der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) im Gebiet um die Virunga-Vulkane ergab eine Zahl von mindestens 604 Individuen
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Wenige Wochen alte besenderte Jungstörche in ihrem Nest.; Bildquelle: MaxCine/ Ch. Ziegler

Wissenschaftler können vorhersagen, welche Störche im Herbst nach Afrika ziehen und welche in Europa bleiben

Die effizienteren Flieger reisen bis nach Westafrika, während die übrigen in Südeuropa überwintern. Wer wohin fliegen wird, werden die Forscher dann schon zehn Minuten nach dem Abflug aus ihren Daten herauslesen können
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Schimpansen verwenden wenigstens drei akustisch unterschiedliche Varianten des 'Hu'-Rufes, die jeweils in einem anderen Verhaltenskontext stehen.; Bildquelle: Liran Samuni

Schimpansenrufe unterscheiden sich in Abhängigkeit vom Kontext

Aus welchen Gründen sich verschiedene Tierrufe entwickelten, die unterschiedliche Inhalte transportieren, ist eine wichtige Frage wenn es um die Sprachevolution geht
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Die Forscher analysierten den jährlichen Hornzuwachs von 8355 Steinböcken, die zwischen 1978 und 2013 im Kanton Graubünden erlegt wurden; Bildquelle: WSL

Abschuss von starken Steinböcken beeinträchtigt die Bestände der verbleibenden Kolonien nicht

Dass Jäger Steinböcke mit überdurchschnittlich langen Hörnern bevorzugt erlegen, ist kaum überraschend. Erstaunlicher ist, dass der Abschuss von starken Böcken die Bestände der verbleibenden Kolonien nicht beeinträchtigt
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Fledermäuse fliegen von einer Höhle in Thailand auf; Bildquelle: Christian Voigt, IZW

Der offene Luftraum als unterschätztes Habitat von Fledermäusen

Zahlreiche Fledermausarten jagen und ziehen in großer Höhe. Bisher hatten jedoch weder Forscher noch Umweltschützer „auf dem Schirm“, dass der (nach oben) offene Luftraum auch Lebensraum für viele Tierarten ist
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In der Savanne und Grassavanne lebende Schimpansen haben ihr Verhalten an die schwierigen Lebensbedingungen angepasst: Um sich vor Überhitzung zu schützen, nutzen sie Wasserquellen zum Baden; Bildquelle: Erin Wessling

Savannen-Schimpansen leiden unter Hitze-Stress

Als der Mensch im Laufe seiner Evolution offenere und heißere Regionen besiedelte, musste er sich an die neuen Umweltbedingungen anpassen und möglicherweise Schutz vor Überhitzung und eine effizientere Nahrungsverwertung entwickeln
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Fachliteratur

07.07.

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